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Mittwoch, 11. November 2015

WDI - DLNA - EZCast - Omincast - Chromecast etc.

SciFi:  
Du kommst in einen Besprechungsraum, ins Wohnzimmer oder steigst einfach in die U-Bahn. Mit einem Klick auf deinem Notebook oder auch einem Touch auf einem anderen Mobile-Device streamst du beliebigen Inhalt auf den nächsten Screen oder Beamer.

Realität:

Microsoft Fail:

Szenario 1:
Du kommst in den Besprechungsraum, dank einer 2 stündigen Installationsorgie funktioniert die Verbindung zwischen deinem Windows 8 Notebook und dem Microsoft Wireless Display Adapter (WDI) fast auf anhieb nach nur gefühlten 15 Clicks und der Eingabe eines ewig langen und zufällig generierten Passworts.
Naja, dieses wird wenigstens auf dem Display angezeigt. Allerdings lässt auch hier die Qualität und Echtzeit viel zu wünschen übrig.

Szenario 2:
Nachdem du mit deine Präsentation fertig bist, will dein Chef die neue Technik nutzen. Doch sein ThinkPad war teurer als deins, es ist neuer und verfügt sogar über eine vernünftige NVIDIA Grafikkarte.
Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem du deinem Chef erklären darfst, dass er ein Kabel braucht.
NVIDIA wird momentan von WDI nicht unterstützt.
--F-U-C-K--

Szenario 3:
Als Admin bist du ja auch privat an der Technik interessiert. Da du nicht nur völlig unterbezahlt sondern auch immer knapp bei Kasse bist, kaufst du dir gebraucht das gleiche 'alte' ThinkPad, dass du auch beruflich nutzt.
Gehen wir davon mal aus, dass beide Notebooks absolut gleich sind.
Durch deine Microsoft Zertifizierungen kennst du fast die gesamte Produktpalette des Herstellers bis ins Detail.
Deswegen entscheidest du dich für ein richtiges Betriebssystem auf deinem Privaten Notebook.
Du hast es ziemlich eilig es zu installieren, da du als Admin eh kaum Freizeit hast, also entscheidest du dich für (irgendwas)buntu...
Nachdem das Gerät installiert und eingerichtet ist, läuft es in jeder Situation äußerst zufriedenstellend.
Naja, bis du zu dem Zeitpunkt, als du auf der Firmenfeier gefragt wirst, ob du nicht ein paar Videos über den Beamer streamen könntest....
Schnell stellst du fest, dass du ein Kabel brauchst.
Und später, dass du in nächster Zeit immer ein Kabel brauchen wirst...
 --F-U-C-K--

Szenario 4:
Du versuchst der Geschäftsführung zu erklären, wieso wir einen neuen Server/Firewall/sonst was brauchen. Mit deinem Handy hast du den Ist-Zustand im Rechenzentrum dokumentiert.  Nun willst du mit deinem Android-Smartphone die Bilder/Videos präsentieren...
- Kein Problem! Du Swipst die Benachrichtigungen herunter, wählst die Schnelleinstellungen und klickst auf "Bildschirm übertragen".
Schon wird dir der Microsoft Wireless Display Adapter angezeigt und du kannst den gesamten Bildschirminhalt streamen.
es Funktioniert!
Bilder und Videos werden ruckelfrei auf den 60" Fernseher übertragen, keine Treiber, keine Passwörter, es geht einfach!

Jetzt mal ernsthaft @Microsoft & @Intel !!!
geht's noch?
Da schreibt ihr von "Easily connect", weiter heißt es bei Microsoft: 
"Just plug the USB and HDMI from the Wireless Display Adapter into your HDTV or monitor, connect, then mirror or extend your screen and enjoy. The Wireless Display Adapter delivers a reliable connection with up to a 23-foot range."

Falsch ist die Aussage ja nicht, aber der Punkt: "connect" 
ist ziemlich knapp beschrieben.

DLNA Fail:

Na, das ist doch ein Fall, der richtig gut funktioniert....
Solange man einen Server und Client einsetzt geht das meistens gut...

Vor Allem mit dem Audiostreaming ist es brauchbar.

Fallbeispiel:
Du gehst in den nächsten MultiMediaMarkt und kaufst einen HDMI-Stick,
da fällt dir der IconBIT OmniCAST Stick ins Auge.
Der kann fast alles:  DLNA, ChromeCast, EZCast.
Selbst die Beschreibung, die nur sagt, dass es nicht für Spiele geeignet wäre tut dir ja nicht weh.
Den Hinweis, dass es neben Android und IOS nur mit Windows und MAC OS kompatible ist, ignorierst du, schließlich kann es ja DLNA.

XBMC bietet den DLNA Server, oder auch jeder andere Linux Rechner.

Doch was nun?
Stick läuft und wartet auf Verbindung, ist sogar dank der Android-App im Netzwerk. Nur leider kann er nicht von selbst auf den DLNA-Server zugreifen.
Die DLNA Server können andererseits nicht von selbst senden....
 --F-U-C-K--

Sollte hier jemand ne Lösung haben, dann bitte posten, ich nutze auf den meisten Rechnern Xubuntu oder Kali. Der DLNA-Server ist ein Raspberry mit OpenElec.

Fazit: 


SciFi ist not Reality


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